Warum handle ich gleichzeitig Futures und CFDs?

4 11 2016 - Kein kommentar
ProRealTime

Oft werde ich gefragt: Wozu brauche ich zwei Konten bei PRT, eines für CFDs und eines für Futures? Was für Vorteile bringt mir das das gleichzeitige Traden von Futures und CFDs?

Was sin also die Gründe für den gleichzeitigen Handel mit Futures und CFDs?

Wie Sie vielleicht schon gemerkt haben, hat sich die Überschrift des Blogs seit dessen Beginn 2010 nie geändert. Es ist der Blog eines Traders zum Handeln von CFDs und Futures. Ich trade nun seit 12 Jahren Futures und seit 5 Jahren gleichzeitig CFDs. Ich versuche, mir das Beste von beiden herauszupicken, was mir enorme Sicherheit beim Traden verschafft.

gleichzeitig futures cfds

Besondere Vorteile von CFDs und Futures

Der Anleger sollte die Vorteile jedes Produkts zu seinen Gunsten ausnutzen. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, kann man sagen, dass CFDs eine größere Auswahl an handelbaren Produkten bieten, zum Beispiel Mikro-Lots für Anfänger, wohingegen Futures mehr für „professionellen“ Trader geeignet sind, da diese mehr Informationen liefern.
Denn Futures bieten dem Trader nämlich mehr Dateninformationen, die bei CFDs nicht Zur Verfügung stehen, wie z.B. das gehandelte Volumen und die Markttiefe des Orderbuchs. Diese beiden Informationen sind für Trader und insbesondere für Scalper sehr nützlich. Sollten Sie zudem eine professionnelle Vorgehensweise verfolgen, müssen Sie bei Bewerbungen beachten, dass bei Hedgefonds oder anderen Finanzinstituten nur der Track Record beim Handel mit Futures als Nachweis für Ihre Kompetenzen akzeptiert wird.
Man sollte daher Futures und CFDs nicht als konkurrierende, sondern als sich ergänzende Produkte betrachten; wenn man mit beiden handelt, hat man die größten Erfolgschancen.

CFDs und Futures ergänzen sich beim Trading

Es bieten sich ziemlich interessante Ergänzungsmöglichkeiten, wenn man zwei Konten führt: eines für CFDs und eines für Futures. Dazu gleich ein paar Überlegungen:
Das Entwickeln von zwei verschiedenen Strategien bei demselben Instrument aber mit unterschiedlichen Zeithorizonten (Scalping und Daytrading mit demjenigen Handelssystem, das am besten zu Ihrer Strategie passt, und Absicherung durch das zweite Handelssystem bzw. Swingtrading).

Ein Blick in das Orderbuch von Futures erweist sich als sehr sinnvoll, um die Tendenz des Marktes zu fühlen, und lässt sich erfolgreich bei CFDs anwenden:

 

Analyse eines Orderbuchs beim Dax 30 Future

Analyse eines Orderbuchs beim Dax 30 Future

Dieses Orderbuch des Dax 30 Futures zeigt uns einen Verkaufsdruck (203 Lots zum Verkauf gegenüber 152 zum Kauf). Beim Verkauf sind zudem größere Hürden zu überwinden (50 Lots bei 10680, 41 Lots bei 10682.50). Dass diese so nahe beieinander liegen, weist auf eine wichtige Schwelle für Verkäufer hin. Anhand dieser Informationen, die uns beim CFD-Handel nicht zur Verfügung stehen, können wir die Levels bestimmen, die für uns am besten geeignet sind, um uns beim Kauf und Verkauf mit CFDs und Futures zu positionieren. Wenige Sekunden nach diesem Screenshot begann der Dax 30, sich nach unten zu bewegen.

Die Preise für Cash-CFDs und Futures sind unterschiedlich. Dadurch stehen uns mehr Informationen über Unterstützungs- und Widerstandszonen zur Verfügung. Wenn ich die Unterstützungs- und Widerstandszonen sowohl bei CFDs als auch Futures nutze, verdopple ich meine Möglichkeiten für Trades und meine eventuellen Gewinnchancen. Außerdem kann ich besser nachvollziehen, warum Futures und CFDs mitten im Nichts „stagnieren“. Es handelt sich dann nämlich um eine Unterstützungs- und Widerstandszone für Futures oder CFDs. Diese zusätzlichen Informationen sind für Trader sehr aufschlussreich.
Ergänzend zu den Widerständen und Unterstützungen können wir bei ProRealTime den Indikator „Volumen auf Preislevels“ nutzen:

 

Nutzung des Volumens für den Handel mit Futures

Nutzung des Volumens für den Handel mit Futures

Auf diese Weise können im Voraus wenig unterstützte Preiszonen entdeckt und diese Information dann bei CFDs optimal ausgenutzt werden. Ich nenne dieses Phänomen das „Gap Volumen“. In unserem Beispiel hatte ich als Kaufzone meines Shorts ein Gap-Volumen zwischen 10580 und 10600. Dieses Niveau wurde bei Handelsschluss erreicht.

Es gibt weitere Gründe, wie z.B. das Geldverdienen mit Zeit beim Future-Handel, um damit seine Overnight CFD-Positionen zu finanzieren, die Möglichkeit des Hedging oder Straddle, Absicherung, da CFDs rund um die Uhr notieren, was bei Futures nicht der Fall ist. Es gibt diesbezüglich zahlreiche Möglichkeiten, auf die ich in meinen nächsten Artikeln ausführlich eingehen werde. Ich möchte Ihnen hier zunächst eine Vorstellung von den wichtigsten Möglichkeiten vermitteln. Eins darf man dabei aber auf keinen Fall außer Acht lassen, nämlich die Sicherheit!

Wozu brauche ich nicht nur einen Futures-Broker, sondern auch gleichzeitig einen CFD-Broker?

Ein CFD- und ein Futures-Broker bieten dem Trader die unverzichtbare Sicherheit.

Nehmen Sie nämlich nur die Dienste eines einzigen Brokers in Anspruch, dann setzen Sie alles auf eine Karte. Gegen technische Probleme Ihres Brokers (Ausfall der Plattform, Unterbrechung des Datenstroms… es gibt viele Ursachen) sind Sie völlig machtlos, was dazu führen kann, dass Sie handlungsunfähig werden… Ich habe diese traurige Erfahrung bereits hinter mir:

Ich handelte gerade mit dem Nikkei Future, dem N225 m, und hatte eine Kauf-Position, die einen potentiellen Gewinn von 2000 € aufwies. Alles war in Ordnung. Dann ein Datenausfall. Die japanische Börse hat Probleme mit der Notierung der Futures. Panik! Ich kann meine Position nicht glattstellen! Da werden Minuten auf einmal zu Stunden… Als der N225m-Futures schließlich wieder notiert, hat sich mein Gewinn von +2000 € in einen Verlust von -5000 € verwandelt. Da habe ich dann einen Wutanfall bekommen…

Wenn ich damals bei einem CFD-Broker gewesen wäre, hätte ich umgehend Nikkei-CFDs zum zuletzt bekannten Kurs verkaufen können. Natürlich mit einem höheren Spread. Damit wäre ich aber völig sicher gefahren. Was immer auch danach geschehen wäre: Mein Gewinn von 2000 € wäre mir sicher gewesen. Die Kursveränderungen bei der erneuten Notierung hätten sich auf beiden Konten ausgeglichen.

Auf diesem Punkt möchte ich bestehen: Bei Problemen mit Euronext (was mir schon mehrmals passiert ist), CME, CBOT usw. nützt es nichts, wenn man zwei verschiedene Futures-Broker hat. Das Problem wäre dasselbe: Ohne Kursnotierungen sind Sie machtlos. Wenn Sie aber als Ergänzung einen zuverlässigen CFD-Broker haben, läuft die Notierung weiter. Und wenn Ihr CFD-Broker ein technisches Problem hat, ist der Futures-Broker Ihr Rettungsanker, und das zu identischen Bedingungen.
Um mich auf kritische Situationen vorzubereiten, halte ich immer zwei Anwendungen parat, um Orderaufträge zu platzieren (Computer, Smartphone). Außerdem verfüge ich über zwei Internetanschlüsse (Internetanbieter, 4G) und ein APC für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. Als unverzichtbare Ergänzung zu all diesen Vorkehrungen habe ich einen CFD-Broker und einen Futures-Broker, um mein Kapital bei unerwünschten Ereignissen zu schützen.

Warum ich mich für ProRealTime Futures und ProRealTime CFDs entschieden habe?

Die Gründe habe ich in folgenden Artikeln erläutert: Warum handle ich CFDs mit ProRealTime? Und warum handle ich Futures mit ProRealTime?
Mit einem Satz: Ich habe mich für ProRealTime Trading entschieden, da ProRealTime mit den beiden im jeweiligen Bereich weltweit führenden Brokern zusammenarbeitet, bei denen ich seit vielen Jahren (2006 bzw. 2011) trade.

IG für CFDs (CFDs von ProRealTime mit IG als Broker, aber mit exklusiven Vorteilen). Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren.

Interactive Brokers für Futures (ProRealTime Futures mit Interactive Brokers als Broker, aber mit exklusiven Vorteilen). Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren.

Dazu nutze ich die beste Version von ProRealTime, die Premium-Version. Auf diese Weise kann ich meine CFD- und Future-Orders über dasselbe Interface zur Orderausführung und den gleichen Charts platzieren … eine besonders effiziente Lösung, um Orders bei CFDs und Futures innerhalb ein und derselben Umgebung zu platzieren. Außerdem Kann ich mich bei Fragen an einen Kundenservice wenden, der mir sowohl bei Future als auch CFDs zur Seite steht.. Dadurch entsteht ein beträchtlicher Zeitgewinn, wodurch es mir möglich ist, mich ganz auf meine eigentliche Arbeit, das Trading, zu konzentrieren.

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Fazit zum CFD- und Future-Trading

Wenn Sie nur ein CFD-Konto haben, dann könnten Sie sich vielleicht mit einem zusätzlichen Futures-Konto wohler fühlen . Im umgekehrten Fall könnten Sie sich zusätzlich zu Ihrem Futures-Konto mit einem zweiten Konto für CFDs sicherer fühlen.
Im Wesentlichen gibt es zwei gute Gründe dafür, nämlich SICHERHEIT und EFFIZIENZ. Unwichtig ist dabei, was Sie vorwiegend traden (CFDs oder Futures): Sie brauchen unbedingt Ihre eigene Gegenpartei, um technischen Problemen nicht machtlos gegenüber zu stehen. Dadurch profitieren Sie auch von günstigeren Tarifen und der Flexibilität, die zwei Konten – für CFDs und Futures – bieten.
Die ideale Lösung ist für mich, jeweils ein Konto für den CFDs-Handel und eines für Futures-Trading bei ProRealTime zu führen. Damit habe ich Zugriff auf denselben deutschsprachigen Kundenservice (das spart Zeit und Energie) und auf dieselben Plattformen zur Orderausführung, dieselben Charts (Effizienz). Es geht somit keine wertvolle Zeit und Energie verloren. Erschöpfung und unvorteilhafte Trading-Entscheidungen sind nämlich vorprogrammiert, wenn man sich zwischen zwei Trades ständig neu auf die besonderen Anforderungen unterschiedlicher Broker einstellen muss.

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