Meine Marktanalyse angesichts der aktuellen geopolitischen Erschütterungen
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Meine Marktanalyse angesichts der aktuellen geopolitischen Erschütterungen
Die Börsenwoche endet in einer spürbar angespannten Atmosphäre. Der Iran schlägt die Tür zu seinem Uran zu, der Ölpreis ist in Aufruhr und die Aktienindizes fahren mit uns Achterbahn. Ehrlich gesagt ist das genau die Art von Konstellation, die Charts unberechenbar macht. Und genau deshalb muss man einen kühlen Kopf bewahren. In diesem Artikel nehme ich die Herausforderungen dieses Wochenendes unter die Lupe. Wir werden über Nvidia und die wichtigen Entscheidungen sprechen, die für dieses Wochenende anstehen.
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Die Dynamiken, die unsere Indizes lenken
Um es einfach auszudrücken, gibt es heute hauptsächlich drei Elemente, die man im Auge behalten sollte.
- Die Verdauung der Nvidia-Ergebnisse: Die Zahlen sind hervorragend, aber nicht außergewöhnlich. Asien war begeistert und trieb den Tokioter Nikkei nach oben. Die USA hingegen sind nicht wirklich vor Freude an die Decke gegangen.
- Das teuflische Dreieck (Iran, Öl, Zinsen): Das ist derzeit der grundlegende Mechanismus. Der Iran macht eine Ankündigung zur Straße von Hormus. Daraufhin klettert der Ölpreis in Richtung 104 $. Und da Öl überall drinsteckt, steigt die Inflation. Kurz gesagt, das führt dazu, dass die US-Zinsen (die Rendite der Staatsanleihen) mit rund 4,60 % sehr hoch bleiben.
- Gut gelaunte Indizes: Dem Dow Jones geht es blendend, er schießt über die Marke von 50.000 Punkten hinaus. Der CAC 40 überwindet die 8.000-Punkte-Marke, ein sehr starkes Signal. Eigentlich spüren die Märkte, dass wir uns einem möglichen diplomatischen Abkommen nähern.
Die historische Anekdote: Ein Vermögen im Schatten machen
Um zu veranschaulichen, wie die Geopolitik Chancen schafft, machen wir einen Zeitsprung. Im Jahr 1979, während der iranischen Revolution, roch ein junger Trader namens Mark Rich ein gutes Geschäft. Er kaufte heimlich iranisches Rohöl. Anschließend verkaufte er es trotz des damaligen Embargos in die ganze Welt.
Diese riskanten Schachzüge ermöglichten es ihm, Glencore aufzubauen. Es ist eines der größten Handelshäuser der Welt. Übrigens entstehen die größten Vermögen oft in diesen Grauzonen der Geschichte, dort, wo andere zögern.
Vorsicht vor Last-Minute-Überraschungen
Allerdings möchte ich Ihnen lieber eine kleine Warnung mit auf den Weg geben. Die Geschichte zeigt, dass die entscheidenden Ankündigungen immer am Wochenende fallen. Das liegt ganz einfach daran, dass die Börsen geschlossen sind.
Donald Trump könnte dieses Wochenende durchaus nutzen, um einen Deal zu erzwingen, ohne die Märkte zu schockieren. Man beachte übrigens die Anwesenheit des pakistanischen Armeechefs im Iran. Das ist ein starkes Zeichen. Ehrlich gesagt, Donald Trump schreit oft laut, aber er mag keinen Krieg. Nach meinem Eindruck meidet er ihn sogar, um sein Karma zu bewahren. Sein Ziel bleibt es, seine Gegner strategisch in die Knie zu zwingen.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Börsendynamik positiv ist, aber auf einem fragilen geopolitischen Gleichgewicht beruht. Die kleinen Indizes wie der Russell 2000 (die kleinen US-Unternehmen) atmen endlich wieder auf. Bleiben wir jedoch sehr vorsichtig. Am Montag zur Eröffnung wird die Volatilität wahrscheinlich wieder zur Stelle sein. Ich muss Sie übrigens verlassen, ich bin schon ein wenig spät dran, um meine Schüler live zu treffen. Machen Sie es gut und bleiben Sie neugierig!
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