Wie man die Märkte vor dem Wochenende überlebt
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Wie man die Märkte vor dem Wochenende überlebt
Die Woche verging wie im Flug... Ehrlich gesagt, bei den geopolitischen Spannungen im Iran hatten wir mit Schlimmerem gerechnet. Letztendlich halten sich die Märkte ziemlich gut. Heute machen wir einen kleinen Überblick über unsere Charts. Ich gebe Ihnen meine Tipps, um entspannt in dieses Wochenende zu starten.
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Die Spannung zum Ende der Woche
Der Freitag ist immer etwas Besonderes. Positionen über das Wochenende offen zu halten, ist riskant. Im Grunde kann ein unvorhergesehenes Ereignis Ihre Strategie völlig ruinieren.
Besonders dann, wenn Sie einen zu hohen Hebel einsetzen. Das heißt, Geld leihen, um mehr zu investieren. Daher wiederhole ich es unaufhörlich. Ein Tag, an dem man kein Geld verliert, ist großartig. Ich sehe zu viele Anfänger, die wegen eines einfachen Rückgangs von 4 % in Panik geraten. Eigentlich ist ein wenig Abstand geboten. Die Börse ist kein Casino mit Rot oder Schwarz.
Meine Level unter Beobachtung
Hier sind die vier wichtigsten Punkte des Tages:
- Der Nasdaq und der Dow Jones. Wir befinden uns im unteren Bereich der Preiszone. Meine berühmten monatlichen Unterstützungen haben bisher gut funktioniert. Oft wird die Richtung in den letzten dreißig Minuten entschieden.
- Die europäischen Indizes. Der CAC 40 versucht, die 7800 Punkte zu retten. Der DAX seinerseits verteidigt die Barriere von 23.000.
- Gold und Kryptos. Das Gold hat mit einem Rückgang von 10 % eine ordentliche Ohrfeige kassiert. Es versucht, sich langsam zu erholen. Beim Bitcoin stagnieren wir oberhalb von 70.000. Ich gehe heute keine Wetten darauf ein.
- Das Barrel Öl. Es bewegt sich um die 94 $. Das ist weit entfernt von den 200 $, von denen die Nachrichtensender ununterbrochen sprechen. Übrigens, hören Sie nicht zu sehr auf diese Sender, die nur versuchen, Angst zu verbreiten.
Die Kunst der Geduld an der Börse
Man wird nicht durch einen einzigen magischen Schlag reich. Es ist langsame und beständige Arbeit. Schauen Sie sich zum Beispiel die Kathedralen an. Man hat drei Jahrhunderte gebraucht, um sie zu bauen, nicht drei Monate. Die schönsten Bauwerke erfordern Ausdauer.
Ein kleiner Vorbehalt trotzdem
Achtung, eine große militärische Überraschung bleibt immer möglich. Eine unerwartete Salve kann unsere Level jederzeit durchbrechen. Sie müssen diese Möglichkeit immer in Ihren Plan integrieren. Bleiben Sie bescheiden bei Ihren Positionsgrößen.
Fazit
Kurz gesagt, planen Sie langfristig. Lassen Sie sich nicht von der allgegenwärtigen Hektik mitreißen. Machen Sie es gut, genießen Sie Ihr Wochenende und wir sehen uns am Montag! Übrigens kommen bald tolle Neuigkeiten auf dem Kanal.
Benoist Rousseau
Trader • CME Member • Economic History Specialist
Über den Autor
Benoist Rousseau ist Trader, Mitglied des Chicago Mercantile Exchange (CME) und des Chicago Board of Trade (CBOT), an der Sorbonne ausgebildeter Spezialist für Wirtschaftsgeschichte und Pädagoge.
In der Serie GOOD MORNING TRADING teilt er mit über 30 Jahren Markterfahrung jeden Morgen seine unabhängige Analyse der Finanzwelt.
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