Spannungsgeladene Woche: Notenbanken und Analyse

16 3 2026 - Pas de Commentaire, soyez le premier
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Spannungsgeladene Woche: Notenbanken und Analyse

Diese Woche halten alle Finanzmärkte ein wenig den Atem an. Tatsächlich werden wir komplett von den Ankündigungen der großen Notenbanken geleitet sein. Ehrlich gesagt ist dies der große, von den Anlegern lang erwartete Termin. Ich entschlüssele gemeinsam mit Ihnen die wichtigsten Niveaus, die wir im Auge behalten müssen, um gelassen zu bleiben.

Zentralbanken, Öl, Hormus: meine Marktübersicht (Nasdaq, S&P 500, Dow, DAX)

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Der Tanz der Notenbanken 🏦

Die Fed, die EZB, die Bank of England und die Bank of Canada tagen. Die Entscheidungsträger werden sich also Zeit lassen. Die Amerikaner werden 48 Stunden am Stück beraten. Am Mittwochabend um 20:30 Uhr werden wir endlich die Rede der Fed hören. Bis dahin dürfte der Dienstag ein sehr ruhiger Börsentag werden. Der Markt wird in Erwartung der weiteren Entwicklungen ganz klar auf Sparflamme laufen.

Übrigens hat der Chefökonom von JP Morgan eine Erklärung abgegeben. Herr Bruce Kasman sagt uns, dass die Inflation steigen wird. Und dass das weltweite Wachstum schlichtweg sinken wird. Ehrlich gesagt, bei den aktuellen Ölpreisen hätte das ein Neuntklässler erraten können. Kurz gesagt, eine sehr gut bezahlte Analyse für eine letztlich sehr logische Schlussfolgerung. Wir wissen bereits, dass es keine Zinssenkungen geben wird.

Geopolitik und Aktienindizes 🌍

Lassen Sie uns ein wenig über die Chartstruktur des Marktes sprechen. Der Nasdaq hält sich in seinem gewohnten Preisbereich sehr gut. Er profitiert sogar ein wenig vom aktuellen Kriegskontext. Cybersecurity- und Drohnenunternehmen sind dort stark vertreten. Mein Lieblingsniveau bleibt weiterhin die 24.750-Punkte-Marke. Das Ideal? Darüber steigen und bei der Eröffnung in aller Ruhe darauf abprallen.

Im Gegensatz dazu leidet der Dow Jones im Moment deutlich mehr. Angesichts der Unsicherheiten auf See haben Industrie- und Versicherungsunternehmen schwer zu kämpfen. Donald Trump behauptet übrigens, das Gebiet mit einer Koalition absichern zu können. Es ist jedoch ziemlich schwierig, verlässliche Freiwillige zu finden. Frankreich hat zwar seinen Flugzeugträger ins Mittelmeer geschickt. Andererseits bleibt das Land sehr vorsichtig und beobachtet das Geschehen aus der Ferne. Das Ergebnis: Der Dow Jones hat seinen tiefsten Stand des Jahres erreicht.

In Europa dümpelt der CAC 40 ein wenig unter 8.000 Punkten vor sich hin. Daher will ihn momentan auch wirklich niemand mehr kaufen oder verkaufen. Dem deutschen DAX ergeht es deutlich besser. Er ist eng zwischen 23.400 und 23.600 Punkten gefangen. Die Situation ist dort also wesentlich stabiler.

Die Trägheit von Rohstoffen und Kryptos 🛢️

Die Asymmetrie der Situation spiegelt sich in drei Haupt-Assets wider:

  1. Öl nähert sich der 100-Dollar-Marke und dämpft die Hoffnungen hinsichtlich der Inflation.
  2. Bitcoin klammert sich an die 71.000-Dollar-Marke, gefangen unter einem starken Widerstand.
  3. Gold korrigiert, da die allgemeine Panik nach und nach nachlässt.

Im Grunde funktioniert das alles genau wie eine Feder. Zu Beginn eines Konflikts sucht jeder händeringend nach einem sicheren Hafen. Doch nach drei Wochen setzt die unglaubliche menschliche Anpassungsfähigkeit ein. Die Angst nimmt langsam ab. Achten Sie jedoch auf die technischen Signale. Wenn Gold seine Unterstützung bei 5.000 durchbricht, wird der Markt beunruhigt sein.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wir schonen unser Kapital und vermeiden es, uns vor Mittwoch zu exponieren. Eine gute mentale Einstellung wird von größter Bedeutung sein. Disziplin wird in dieser Woche zweifellos Ihr bester Verbündeter beim Trading sein. Übrigens, ich muss jetzt los, ich bin ohnehin schon zu spät für meinen Unterricht!

Benoist Rousseau
Trader • CME Member • Economic History Specialist

Über den Autor
Benoist Rousseau ist Trader, Mitglied des Chicago Mercantile Exchange (CME) und des Chicago Board of Trade (CBOT), an der Sorbonne ausgebildeter Spezialist für Wirtschaftsgeschichte und Pädagoge.
In der Serie GOOD MORNING TRADING teilt er mit über 30 Jahren Markterfahrung jeden Morgen seine unabhängige Analyse der Finanzwelt.

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